In knapp 42 Jahren Lebenszeit (und ja, ich werde nächstes Jahr wirklich 42 Jahre alt) erlebt man so einiges. Mal mehr, mal weniger Schönes und mal auch Positives. Bei dem einen hält sich die Mischung aus Negativem sowie Positivem gerade so die Waage. Bei anderen wiederum läuft gefühlt ständig alles schief, falsch und nicht so wirklich, wie es laufen könnte bzw. man sich es wünschen würde. Glückspilze hingegen scheinen ein Dauer-Abo bei der Glücksfee abgeschlossen zu haben.
Wenn man mich fragen würde, wie bei mir das Mischungsverhältnis rückblickend bis heute zwischen Glück und Pech ist, würde ich wohl eher schweigen, als darauf eine Antwort zu geben. Was jetzt nicht heißen soll, dass ich in all den knapp 42 Jahren nur vom Pech verfolgt wurde. Denn dem ist nun absolut nicht so. Auch würde ich mich jetzt spontan nicht als den Miesepeter darstellen, der die kleinen Freuden im Leben nicht zu schätzen wüsste.
Es gibt aber dennoch nicht gerade wenige Ereignisse in meinem Leben, welche mich bis heute nicht loslassen lassen wollen und die es zu verarbeiten gilt. Und genau hier kommt für mich die Therapieform des Schreibens ins Spiel.
Der Vorteil: Es bedarf keines Gesprächspartners oder eines Therapeuten, die in diesen Landen eh rar gesät sind. Es braucht einfach nur einen Blog, in dem man sich alles, aber auch wirklich alles von der Seele schreiben kann. So wie ich mich zum Beispiel hier auf Kosmoran.net mittels Bloggen selber „therapieren“ werde.
Übrigens geschieht dies ganz ohne finanziellen Hintergedanken und den damit einhergehenden weiterverbreiteten Drang, unbedingt und auf Biegen und Brechen erfolgreich sein zu wollen.
Keine Werbung, keine Affiliates, kein „Schreibt doch mal in die Kommentare“ (denn die sind deaktiviert), kein Auffordern, den Newsletter zu abonnieren (gibt schlichtweg keinen), kein Social Media. Nichts dergleichen wird man hier finden. Dies ist einfach nur ein Blog in seiner reinsten Form. Nicht mehr und nicht weniger.
