Das war knapp

Eigentlich wollte ich ja vorgestern nur den ersten Termin bei meiner neuen Hausärztin wahrnehmen. Erlebte aber auf dem Weg dorthin gleich 2 Dinge, die diesen Beitrag beinahe wieder zu einem Meckerbeitrag hätten werden lassen. Die neue, sehr nette Hausärztin hat dann aber ganz unerwartet das Ruder doch noch rumgerissen. Welch ein Glück.

Alles fing damit an, dass die werte Straßenbahn trotz des pünktlichen Losgehens meinerseits einfach nicht in Erscheinung treten wollte. Was mich wiederum dazu veranlasste, bei der Praxis anzurufen und den von mir nicht verursachten Missstand zu erklären. Mit dem Hinweis, dass es bei mir vielleicht doch aufgrund der gegebenen Tatsache etwas später werden könnte.

Wovon die Schwester am Telefon ihrerseits aber nicht ganz so begeistert war und mir gleich ans Herz legte: Sollte ich in der Praxis ankommen, am besten gleich einen neuen Termin zu vereinbaren. Weil Frau Doktor ja schließlich noch mehr Patienten hat. Wenngleich die Verspätung sich nur um etwa ca. 5 Minuten handelte. Ein Glück, dass meine Mitbewohnerin dabei war, welche gleich nach mir einen Termin hatte.

Unmissverständlich machte sie sofort klar, wer mit zu ihrem Termin jenes Behandlungszimmer betreten wird. Nämlich ich. Frau Doktor zeigte im Gegensatz zur Schwester Verständnis für meine prekäre Lage und „begrüßte“ mich auch ohne neuen Termin als ihren neuen Patienten. Inklusive einer dringend benötigten Überweisung zu jener Praxis/Ärztin, welche sich der Aufgabe verschrieben hat, meinen Morbus Crohn zu bändigen.

So ist dieser Tag dann doch noch gut verlaufen und dieser Beitrag kein Meckerbeitrag geworden.