Samstag war es wieder soweit. 14 Tage nach dem echt wunderschönen Ausflug nach Dresden war es Zeit für den nächsten Tagestrip. Diesmal lautete das Ziel Leipzig, in der Hoffnung, dass auch diese kurze Reise eine unvergessliche wird. Nun ja, unvergesslich ist sie auf gewisse Weise schon geworden, jedoch leider nicht im positiven Sinne.
So wussten wir zwar, dass zu dem Zeitpunkt unseres Ausfluges die Buchmesse in Leipzig stattfand. Bedauerlicherweise ahnten wir aber nicht, welche Auswirkungen dies auf die gesamte Zugfahrt haben würde. So füllte sich der Zug schon in Berlin sehr schnell auf sehr unangenehme Art und Weise. Obwohl besagter Zug am Berliner Ostbahnhof erst endete, um dann wieder zurück nach Dessau zu fahren.
Angekommen in Dessau hieß es dann, in den nächsten Zug einzusteigen. Welcher wiederum auch nur zwischen Dessau und Leipzig verkehrte. Jene, die nun im ersten Zug schon saßen, wollten natürlich auch in den zweiten Zug einsteigen. Der dann, wie hätte es anders sein können, sich ebenfalls bis zum Erbrechen füllte. Hinzu kam, dass wir zwar, wie eingangs schon erwähnt, die Buchmesse im Hinterkopf hatten. Aber das Cosplay-Event, welches ebenfalls auf dem Leipziger Messegelände stattfand, entglitt uns komplett.
In Leipzig angekommen ereilte uns zu unserem nächsten Leidwesen die nächste Ernüchterung. Gemessen an Dresden ist an Leipzig überhaupt nichts „besonders“. Fast schon eintönig, gar langweilig bot sich uns der Anblick der Innenstadt. Einziges Highlight und fast schon ein kleiner Trostpreis ist der Leipziger Bahnhof gewesen. Der eine Perle von Kopfbahnhof und obendrein wunderschön ist.
Was aber nun tun, wenn das angepeilte Ausflugsziel eine Pleite ist? Ca. 4 Stunden Zugfahrt alleine hinwärts ließen etwaige Gedankengänge, wieder nach Hausezufahren, gleich instand im Keim ersticken. Selbst das schlechte Wetter konnte daran nichts ändern. Also taten wir das einzig Richtige und setzten uns in den nächsten Zug nach Dresden.
Dieser fuhr dann zwar auch noch mal knapp 2 Stunden. Aber es hat sich gelohnt und der Zug war nicht ganz so überfüllt wie die ersten beiden. In Dresden angekommen, kam natürlich sofort die Smartphonekamera zum Einsatz, um von dieser himmlisch schönen Stadt noch mehr Fotos zu schießen. Abgerundet wurde das Ganze mit einer heißen Schokolade und etwas Kleinem Süßen vom Bäcker.
