Stromanbieter Immergrün ist gleich immerschlecht

Du musst wechseln, haben sie gesagt. Spart richtig viel Geld, haben sie gesagt. Allerdings hat man es beim Sparen der Nerven von Kunden offenbar nicht ganz so genau genommen. Denn genau die werden zumindest bei mir seit dem Wechsel von meinem Grundversorger Vattenfall zu Immergrün bedauerlicherweise überhaupt nicht geschont. Ganz im Gegenteil.

Schon mit dem Wechsel kam das böse Erwachen. Als Immergrün einen kompletten Ratenabschlag für einen ganzen Monat haben wollte. Welchen ich aber bereits zur Hälfte bei Vattenfall bezahlt hatte, und das nur, weil ich bedingterweise mitten im Monat wechseln musste. Auf die Bitte hin, den Ratenabschlag am 1. des Monats bezahlen zu dürfen, meinte Immergrün erst, das ginge nicht, und später per E-Mail dann doch. Jedoch nur gegen eine Gebühr in Höhe von 10 €. Wieder ein wenig später erklärte man mir am Telefon seitens des Kundenservice, das ginge auch kostenlos. Was nun wirklich davon stimmt, ist zu diesem Zeitpunkt noch völlig offen.

Von der Tatsache, dass Immergrün offensichtlich noch nicht wirklich im Jahr 2026 angekommen ist, mal ganz zu schweigen. So kann zum Beispiel das Buchhaltungssystem von Immergrün nicht wirklich erkennen, wann ein Abschlag eingeht und für welchen Monat dieser ist. Bezahlt man seinen Abschlag nämlich am 1. und nicht am 15., bekommt dies das Buchhaltungssystem nicht mit. Was dann wiederum eine Mahnung mitsamt Mahnkosten nach sich zieht. Ob das Telefonat mit dem Kundenservice diesbezüglich etwas gebracht hat, kann bezweifelt werden.

Aller Voraussicht nach darf ich mich vermutlich noch bis fast Ende des Jahres auf diesem Niveau mit Immergrün herumärgern. Erst dann ist es mir möglich, wieder zu meinem Grundversorger Vattenfall zu wechseln. Welcher in all den Jahrzehnten viel weniger Nerven gekostet hat als Immergrün in nur wenigen Monaten. Ja, ich vermisse Vattenfall wirklich.